Presse

Frankfurt kauft sich Platz für den neuen Stadtteil an der A5

  • vonMark-Joachim Obert
    Frankfurter Neue Presse  15.11.2018

Noch ist die Entscheidung über den neuen Frankfurter Stadtteil an der A 5 nicht gefallen – doch die städtische Wohnungsbaugesellschaft sichert sich bereits die ersten Grundstücke. Ist das ein Zeichen? Es gibt Kritik.

Die Stadt Frankfurt hat sich ein wichtiges Grundstück für das geplante Neubaugebiet entlang der Autobahn 5 gesichert. Ein Sprecher des Planungsdezernats bestätigte am Mittwoch, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG einen bedeutenden Teil des Geländes im Nordwesten der Stadt angekauft habe. Ob und wie dort gebaut werden soll, darüber läuft derzeit eine „ergebnisoffene Prüfung“, die erst in zwei Jahren abgeschlossen sein soll. Deshalb gibt es Kritik an dem Grundstücks-Deal.

„Damit kommt die Entwicklungsmaßnahme einen erheblichen Schritt weiter“, sagte Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Der Kauf ist nach Angaben seines Sprechers kein Vorgriff auf die noch ausstehende Entscheidung, wie der geplante Stadtteil gestaltet werden soll. „Der Flächenkauf ist losgelöst von den Untersuchungen zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zu sehen“, sagte er. Gleichwohl halte die Stadt weiterhin an dem für sie wichtigen Projekt fest.

Veljko Vuksanovic (CDU) hingegen spricht von „Vertrauensverlust“ – und meint damit auch seine eigenen Parteikollegen. Schließlich haben die im Aufsichtsrat der ABG Holding für den Verkauf gestimmt – und damit dazu beigetragen, dass vorschnell Fakten geschaffen würden. Vuksanovic gilt als entschiedener Gegner des neuen Stadtteils und engagiert sich in einem eigens dazu eingerichteten CDU-Arbeitskreis. Von dem Verkauf habe er trotzdem erst aus dem Medien erfahren. „Mich hat niemand informiert. Darüber müssen wir mal reden.“

Auch Steinbachs Bürgermeister Stefan Naas (FDP) ist ein großer Kritiker der „Josefstadt“, so genannt, weil der Frankfurter Dezernent wie kein Zweiter für das Projekt steht. Der Stadtteil würde laut den bisherigen Plänen direkt an die Grenzen Steinbachs rücken. Naas sagte, er habe kein Verständnis dafür, dass die Stadt Frankfurt schon „Tatsachen schafft, obwohl sie doch ergebnisoffen prüfen wollte, ob dort ein neues Wohngebiet entstehen kann“. Naas, der gerade in den hessischen Landtag gewählt wurde, fügte hinzu: „Das passt ins Bild“, und vermutet ein durchschaubares Manöver. „Durch den Kauf soll Druck auf die regionalen Gremien ausgeübt. Aber ich lasse mich davon nicht beeindrucken.“ Er ist auch Mitglied des Regionalverbandes, der das Projekt gutheißen muss.

Anders sieht es der Landtagsabgeordnete Jürgen Banzer (CDU), der im Sommer einen Sternmarsch gegen den geplanten Stadtteil mitorganisiert hatte. Der Grundstückskauf hat nach seiner Auffassung nichts geändert. Es sei zwar nicht zu übersehen, dass Frankfurt die Pläne weiterverfolge, aber es gebe weiterhin kein Planungsrecht. „Davon ist das Projekt noch weit entfernt“, sagte Banzer.

Ein Gegner einer Bebauung westlich der A 5 ist auch Richard Bickert, Landwirt aus Oberursel. Er geht davon aus, dass Frankfurt durch den Kauf zunächst alle Steine für eine Bebauung auf der Frankfurter Seite der Autobahn aus dem Weg räumen will. Dass jetzt auch weitere Landwirte ihre Flächen verkaufen – das glaubt Bickert nicht. Schließlich handele es sich um Böden, die es in dieser Qualität nur noch ganz selten in Hessen gebe.

ABG-Chef Juncker sagte: „Wir haben nunmehr Grundstücksflächen erworben, auf denen wir bezahlbaren Mietwohnungsbau errichten werden im Gegensatz zu anderen Investoren, die dort sicherlich teure Eigentumswohnungen bauen würden“. Das Vorgehen sei ein „ganz normaler Vorgang im Rahmen der Projektentwicklung“.

(dpa/mjo/mak)

Info: Worum es geht

Die Stadt Frankfurt plant einen neuen Stadtteil. Er soll im Nordwesten liegen, zwischen den Stadtteilen Praunheim, der Nordweststadt, Niederursel und den Städten Steinbach und Oberursel. Es geht um ein etwa 550 Hektar großes Gebiet beiderseits der Autobahn 5. Nach Vorstellung von Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD) könnten 8550 bis 11 400 Wohnungen entstehen. Die Machbarkeit wird nach einem Beschluss des Frankfurter Stadtparlaments zurzeit geprüft. Die Städte Steinbach und Oberursel lehnen eine Bebauung westlich der A 5 ab. Der neue Frankfurter Stadtteil würde direkt an ihren Stadtgrenzen liegen.

 

Vuksanovic: Wohnungen im Nordwesten schneller bauen!

Landtagskandidat fordert Einstellung der Voruntersuchung zum Baugebiet an der A5

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Frankfurt am Main, 09. Oktober 2018. Der Landtagskandidat der Frankfurter CDU im Wahlkreis 35, Veljko Vuksanovic, sieht in der Voruntersuchung für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) beidseits der A5 ein Hindernis, um im Frankfurter Nordwesten zügig dringend benötigten Wohnraum zu bauen.

„Der Bebauungsplan zur Erweiterung der Nordweststadt nach Westen wartet seit dem Aufstellungsbeschluss vor vier Jahren auf seine konkrete Ausarbeitung, ist aber vom Magistrat zugunsten der Voruntersuchung einstweilen zurückgestellt. Dabei ist die Fläche an der Mosaikschule sofort bebaubar, weil sie bereits im Flächennutzungsplan festgesetzt und damit auch regionalpolitisch einvernehmlich gesichert ist. Schon in drei bis vier Jahren könnten hier die ersten Wohnungen gebaut werden, wenn jetzt zügig der Bebauungsplan aufgestellt wird“, ist Vuksanovic überzeugt. Eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme vorzubereiten, koste hingegen zu viel Zeit und Kapazität im Stadtplanungsamt. „Wir haben diese Zeit nicht. Der Frankfurter Wohnungsmarkt ist angespannt, und wir brauchen überall da, wo es geht, zusätzlichen preiswerten Wohnraum, und zwar schnell!“, so der Landtagskandidat, der auch Mitglied des Ortsbeirates 7 (Praunheim, Rödelheim, Hausen) ist.

Vuksanovic hält es für zu riskant, auf das Projekt „Stadterweiterung Nord-West“ zu setzen mit dem Ziel, einen ganz neuen Stadtteil von der Größe Kelkheims oder Friedbergs zu bauen. „Die derzeit gezeigten, geradezu malerischen Planspiele im Deutschen Architekturmuseum, die an der A5 eine dichte Wohnbebauung mit einem See zum Wasserskifahren und ein ‚Silicon Valley‘ für Start-ups entwerfen, verschleiern die Faktenlage. Die Hindernisse, die bislang bekannt sind, werden das Projekt in die Länge ziehen und erheblich verteuern, so dass viel zu wenige der von der SPD vollmundig versprochenen preiswerten Wohnungen gebaut werden könnten. Am Ende wird der Steuerzahler, wie beim Riedberg auch, erheblich drauflegen“, befürchtet Vuksanovic.

Der Landtagskandidat hält es insofern auch für sicher, dass eine effektive verkehrliche Anbindung des geplanten Stadtteils über das bestehende Straßen- und Schienennetz nicht klappen würde. „Nur die U6 Richtung Steinbach zu verlängern, würde bei 25.000 bis 30.000 Neubürgern nicht reichen. Die S5 hat keine zusätzlichen Kapazitäten, die A-Linie unserer U-Bahn ist am Limit und die vollwertige Ortsumfahrung Praunheim hat der Magistrat politisch beerdigt“, so Vuksanovic.

Zudem würden wichtige Frischluftschneisen, die freigehalten werden müssten, wenn die Einwohner in Bockenheim und im Westend nicht noch heißere Sommernächte durchleben sollen, die Stadt zwingen, Zugeständnisse an die Investoren zu machen. Das wäre der Freifahrtschein für hochpreisiges Bauen, gibt der langjährige Ortsbeirat zu bedenken. „Die sogenannte Josefsstadt würde entgegen aller Versprechungen der SPD kein Stadtteil für den Geldbeutel der Normalbürger!“.

Der CDU-Bewerber um ein Landtagsmandat verweist weiterhin auf die Vorgaben des am 23. August 2018 beschlossenen neuen Landesentwicklungsplanes (LEP), die den neuen Stadtteil blockieren würden. So schrieben diese eine 400-m-Abstandsregelung für Wohnbaugebiete an Stromtrassen, wie sie an der A5 verlaufen, vor. Der LEP lege zudem die Flächen beidseits der A5 als „Agrarischen Vorzugsraum“ fest. „Die Böden an der A5 sind Böden der Spitzenklasse, weil sie viel Wasser speichern können. Der diesjährige Hitzesommer hat hier kaum zu Ernteausfällen geführt. Solche Flächen sind nach Landesrecht künftig durch Festlegungen in den Flächennutzungsplänen zu sichern“. Das wisse auch die Frankfurter SPD, so Vuksanovic weiter.

„Denn wie anders ist es zu erklären, dass Verkehrsdezernent Klaus Oesterling sich in der gegenwärtigen Diskussion um Luftreinhaltepläne und Dieselfahrverbote unter Verweis auf die Landwirtschaftsflächen nicht einmal traut, das Projekt eines Park-and-Ride-Platzes an der A5-Raststätte Taunusblick erneut anzugehen. Wie sollte dann an der A5 eine ganze Stadt gebaut werden? Das ist doch reine Augenwischerei, was vor allem die SPD hier betreibt!“, so der CDU-Politiker, der die Auffassung vertritt, eine solche P+R-Anlage könne als Parkhaus über der seit Jahren für die Verlängerung der U6 freigehaltenen Stadtbahntrasse errichtet werden.

In der Nordweststadt und in Praunheim seien viele Bürger sehr beunruhigt über die Zielsetzung des Magistrats, ihnen den direkten Zugang zum Vordertaunusgebiet zu nehmen. „Insbesondere die Nordweststadt verlöre dann ihre charakteristische Stadtrandlage“, so Vuksanovic. Besser sei es, die bestehenden Stadtteile weiterzuentwickeln. Das Baugebiet „Westlich Nordweststadt“ sei nach den Worten des Kandidaten „eine vernünftige Randbebauung“, die auch städtebaulich passen würde. „Ich fordere den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung auf, die Voruntersuchung einzustellen und in der Nordweststadt zunächst alle Potentiale der Innenentwicklung auszuschöpfen. Dabei sollen die städtebauliche Eigenart der weltweit einmaligen ‚Raumstadt‘ gewahrt sowie die schon seit 2012 vorliegenden Ergebnisse des Städtebaulichen Ideenwettbewerbs ‚Neue Ideen für die Nordweststadt‘ eingebracht werden“, so Vuksanovic, der darauf verweist, dass die CDU-Fraktionen in den Ortsbeiräten 7 und 8 mit einem aktuellen Antrag ebenfalls die Beendigung der SEM-Planungen zugunsten schnelleren Wohnungsbaues fordern.

„Die Nordweststadt ist etwas Besonderes. Die Menschen leben sehr gerne hier. Es herrscht ein großer sozialer Frieden – das ausgerechnet die SPD das aufs Spiel setzt, die diesen Stadtteil vor 50 Jahren in gewisser Hinsicht selbst erbaut hat und sich gerne als ‚Gralshüter‘ des Erbes von Walter Schwagenscheidt und Tassilo Sittmann präsentiert, kann ich nicht nachvollziehen“.

 

 

Wo drückt der Schuh?

Sprechstunde für die Einzelhändler und Kleingewerbetreibende im Bürgerhaus Nordwestzentrum

POdium Sprechstunde

Frankfurt am Main, 10. September 2018. In seiner letzten Bürgersprechstunde begrüßte der CDU-Landtagskandidat Veljko Vuksanovic diesmal vor allem Kleinunternehmer und mittelständische Gewerbetreibende. Zudem nahmen mit Robert Staffetius, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute, und Holger Wessendorf, Gewerbevereinsvorsitzender Bornheim Mitte e.V., zwei bekannte Fachleute des Metiers teil. In seiner Begrüßung verwies  Veljko Vuksanovic zunächst auf die gute aktuelle Wirtschaftslage, die unser Land zur Zeit erleben dürfe. Die gute Konjunktur sei jedoch keine Selbstverständlichkeit, so der Landtagskandidat: „Zu verdanken haben wir das der richtigen Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik in unserem Bundesland. Und damit sollte unser Dank neben der Landesregierung auch der CDU-Landtagsfraktion gelten.“

Für  kleine Unternehmen mit wenigen Angestellten sei gerade die Bürokratie ein wichtiger Faktor. Aus diesem Grunde sei auch das zweite Bürokratieentlastungsgesetz im Mai 2017 verabschiedet worden. Es beinhalte z.B. den Wegfall der Aufbewahrungspflicht von Lieferscheinen, Entlastungen bei der Anmeldung der Lohnsteuer, vereinfachte Fälligkeitsregeln für Sozialversicherungsbeiträge und vieles mehr. „Trotzdem kämpfen inhabergeführte Unternehmen, die sich überwiegend in den Stadtteilen Frankfurts befinden und für die Nahversorgung unserer Bevölkerung unerlässlich sind, täglich um ihr Bestehen“, so hob Veljko Vuksanovic hervor. „Meines Erachtens tragen viele Faktoren zum Gelingen eines Unternehmens und einer gut laufenden Wirtschaft bei. Neben einem guten Geschäftsmodell, bezahlbaren Mieten, Mobilität von Unternehmern und Kunden, braucht es vor allem den unternehmerfreundlichen Staat“, so der CDU-Landtagskandidat. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass Veljko Vuksanovic den Nerv der Anwesenden getroffen hatte. Darüber hinaus wünschte man sich aber auch die Eindämmung der wilden Vermüllung in den Stadtteilen, eine Erweiterung des Bürokratieentlastungsgesetzes, die Lösung der drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge und mehr Kurzzeitparkplätze. So stand am Ende des diskussionsfreudigen Abends eine umfangreiche Aufgabenliste, die Veljko Vuksanovic von zahlreichen Gästen in die Hände gelegt wurde.

Frankfurt den 7. September 2018

Pressemeldung

Der Diesel, der Müll und die Europäische Datengrundverordnung!

„Diesel-Fahrverbote sind eine Katastrophe“!

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„Die Leidtragenden sind besonders Mittelständler und Pendler“! So die Aussage des Landtagskandidaten Veljko Vuksanovic in seiner Sprechstunde für den Mittelstand im Bürgerhaus Nordwestzentrum.

Das Urteil des Wiesbadener Verwaltungs -Gerichtes mit der Erteilung von Fahrverboten für Frankfurt am Main sind eine Katastrophe, nicht nur für unsere Stadt. Die Leidtragenden sind die vielen Mittelständler, Gewerbetreibende und Pendler in Frankfurt am Main und Umgebung. Leider muss man den Verantwortlichen sowohl in der Politik als auch in der Auto-Industrie vorwerfen, eine nachhaltige Lösung verpennt zu haben. Man wollte die Wahrheit nicht hören. Sonst hätte sowohl die verantwortliche Politik  in der Stadt als auch das Management  der Autoindustrie Maßnahmen zur Schadstoff Reduzierung der betroffenen Fahrzeuge  längst ergriffen. So hätten die städtischen Busse schon längst umgerüstet sein können. Aber auch intelligente Ampelschaltungen sind bis heute unterblieben. „Ich fordere daher die Stadt auf, dass diese Maßnahmen schnellstens umgesetzt werden“, so Veljko Vuksanovic in seiner Rede vor Mittelständler und Gewerbetreibenden. Desweiteren fordert Veljko Vuksanovic die Autoindustrie auf, endlich ihre Taschen zu öffnen und die Betroffenen finanziell tatkräftig bei der Umrüstung auf saubere Motoren großzügig zu unterstützen.

Aber auch die Vermüllung in unseren Stadtteilen durch verantwortungslose Mitbürger war ein Thema, was die Gewerbetreibenden  ärgert. „Ich nehme das Thema sehr ernst und werde unsere Kommunalpolitiker in die Pflicht nehmen“, so Veljko Vuksanovic. Hier sieht er besonders die Möglichkeit,  Ehrenamtliche wie z.B. Sauberkeitsbotschafter besser zu unterstützen.

Enttäuscht zeigten sich die Mittelständler vom sogenannten 2. Bürokratie Entlastungsgesetz von 2017.“Es kommt bei den Kleinen nicht an“ so die Aussage der Anwesenden. Das Gegenteil ist der Fall. Die Bürokratie Vorschriften wachsen inflationär. „Die Einweisung eines Mitarbeiters über die Benutzung einer Leiter (Welcher Fuß darf zuerst auf welcher Sprosse sein..) muss natürlich schriftlich dokumentiert werden. „Wehe es fehlt die Unterschrift des Eingewiesenen. Dann wird es teuer“. So einer der anwesenden Kleinunternehmer.

Mein Fazit: es gibt viel zu tun.

Ich erwarte im Sinnen meiner Pressemeldung umgehende Lösungen. Sonst verlieren wir das Vertrauen unserer Bürgerinnen und Bürger, die diese heutige Situation schließlich nicht zu verantworten haben.

„Dafür setze ich mich ein“ so Veljko Vuksanovic.

 

Neubagebiet an der A 5  FNP von 20. 06. 2018  Sternmarsch gegen das neue Bauvorhaben

GEGENDARSTELLUNG

In dem Bericht der FAZ von 19.06.2018,  werde ich zitiert, ich wür­de ei­ne Sternmarsch-Teil­nah­me der CDU-Verbände aus dem Frank­fur­ter Nor­den an Bedingungen knüpfen und nur dann be­grü­ßen, wenn die CDU im Hoch­tau­nus­kreis von ih­rer strik­ten Ab­leh­nung des neu­en Bau­ge­biets Ab­stand näh­me. Hierzu stelle ich fest: Ich habe dem Redakteur der FAZ, der mich angerufen hat, mehrfach gesagt, dass ich das Projekt eines neuen Stadtteils entlang der A5 mit bis zu 30.000 Einwohnern grundsätzlich ablehne und für mich lediglich eine Arrondierung der Stadtteile Praunheim und Nordweststadt denkbar ist. In keinem Fall habe ich die CDU-Verbände im Hochtaunuskreis aufgefordert, ihre strikte und für meine Begriff richtige Haltung aufzugeben. Ein möglicher Stadtteil in dieser Größenordnung wird für den Frankfurter Nordwesten genauso wie für Steinbach und Oberursel erhebliche Belastungen nach sich ziehen, nicht nur im Hinblick auf die Verkehrsbelastung. Ich halte dieses Projekt einer Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme auf diesen wertvollen Flächen, die der Naherholung und der Landwirtschaft dienen und die für die Entstehung von Kaltluftströmen nach Frankfurt nicht verzichtbar sind, für einen falschen Schritt, der zudem das Verhältnis der Stadt Frankfurt zu den Umlandgemeinden nachhaltig beschädigen wird.     

Veljko Vuksanovic

Mitglied des Ortsbeirates 7 der Stadt Frankfurt und Kandidat der CDU für den Hessischen Landtag im Wahlkreis 35 (Frankfurt-Nordwest)

dazu FAZ von 19.06.2018  Sternmarsch gegen den neuen Stadtteil an der A 5

 

Pressemeldung                                                                                        Frankfurt 18.06.2018

Neubaugebiet an der A5?  –  ABGELEHNT!

CIMG4210Wie schon bei der Erstvorstellung des „Baugebietes an der A5“ durch den Planungsdezernenten im Titusforum in der Nordweststadt, standen die Bürger mit sachlichen Argumenten auch bei der Veranstaltung der CDU-Ortsbeiräte 7 und 8 der Stadtteile Praunheim, Niederursel, Nordweststadt und Heddernheim am 7. Juni 2018 in der Zehntscheune in Praunheim der Planung ablehnend gegenüber. Gut 120 Besucher legten über die Pläne der „Mike-Josef-Stadt“ einen dicken Stempel mit dem Wort „ABGELEHNT“! Den Anwesenden war klar, dass diese Planung einer Großsiedlung für bis zu 30.000 Menschen und mit mindestens siebenstöckiger Bauweise schlichtweg nicht durchdacht ist. Mit einer massiven Flächenversieglung und der damit verbundenen Vernichtung des für Frankfurts Bürger wichtigen Naherholungsgebietes am nordwestlichen Stadtrand, der Vernichtung von fruchtbarem Ackerland, der Blockade von Frischluftschneisen und einer zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsbelastung ungeahnten Ausmaßes, nicht nur für die Stadtteile Praunheim, Niederursel und Heddernheim, sondern für die ganze Stadt Frankfurt, wird dem Nordwesten  großer Schaden zugefügt. Dabei wurde auch deutlich, dass es durchaus Alternativen gibt: Umwandlung von Büroräumen zu Wohnraum, maßvolle Verdichtung, Aufstockungen, Leerstände abarbeiten und bestehendes Baurecht umsetzen wäre das, was die Stadt Frankfurt als schnelle Antwort auf die hohe Nachfrage nach Wohnräumen antworten könnte.

Da Frankfurt nur eine begrenzte Größe an Bauland ausweisen kann, ist es unabdingbar, dass der Planungsdezernent das Umland und vor allem die Nachbargemeinden zu einer „Zukunftswerkstatt“ einlädt und mit Ihnen auf Augenhöhe über zukunftsorientierte Bebauung der Region und des Umlandes spricht. Frankfurt alleine wird die Nachfrage nicht bewältigen können.

Hierbei spielt nicht nur die Frage von „mehr Wohnungen“ eine Rolle, sondern auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs bis in den ländlichen Raum hinein sowie leistungsfähige Internetzugänge. „Bei uns stehen noch Häuser leer“, sagte der Sprecher für den ländlichen Raum der CDU-Landtagsfraktion, Kurt Wiegel, der auch den Bau einer        S-Bahnstrecke bis nach Schotten für überlegenswert hält, um Regionen wie den Vogelsberg besser nach Frankfurt anzubinden.

Gleiche Lebensverhältnisse für alle, fordert das Grundgesetz. Dieses geht nur mit einer durchdachten und menschenwürdigen Siedlungspolitik für ganz Hessen. Ich werde mich in Wiesbaden dafür einsetzen!

Veljko Vuksanovic

CDU-Landtagskandidat für Frankfurt–  Heddernheim- Niederursel – Praunheim – Rödelheim- Hausen- Bockenheim-Kuhwald- Rebstock.

Pressemeldung                                                                      18.12.2017

Stadtbezirksverband der CDU Frankfurt – Rödelheim/Hausen/Industriehof

Veljko Vuksanovic bewirbt sich im Wahlkreis 35 um das Direktmandat für die Landtagswahl 2018.

Foto Neu Mai VeljkoAuf Vorschlag des Vorsitzenden des CDU-Stadtbezirksverbandes Rödelheim/Hausen/Industriehof Alexander Zollmann hat der Vorstand den Beschluss gefasst, Veljko Vuksanovic für die Landtagswahl 2018 zu nominieren. „Wir haben den Beschluss einstimmig gefasst, da wir von unserem Kandidaten überzeugt sind. Herr Vuksanovic ist ein erfahrener Kommunalpolitiker, der die Probleme und Belange der Menschen im Wahlkreis 35 kennt“.
Der 58 jährige Immobilienkaufmann ist seit 1999 Mitglied der Frankfurter CDU und in verschiedenen Gremien tätig.
„Politik mache ich aus innerer Überzeugung. Vor allem zählt für mich die Nähe zu den Menschen“, so der Diplom- Ingenieur. Die in vergangenen Jahren gewonnenen Erfahrungen als Vorsitzender der CDU-Fraktion, als Ortsvorsteher sowie als stellvertretender Ortsvorsteher im Ortsbeirat 7, als stellvertretender Schiedsmann sowie als Vorsitzender eines Fußballvereins sind für Vuksanovic wertvoll, um neue Impulse im Sinne Frankfurts zu setzen.
Die gute Arbeit des ausscheidenden Parteikollegen und Landtagsabgeordneten Ulrich Caspar möchte Vuksanovic fortsetzen. „Ich bedaure es sehr, dass Ulrich Caspar nicht mehr antritt. In punkto ‚Einsatz für Frankfurt und seinen Wahlkreis‘ ist Ulrich Caspar für mich ein Vorbild“.
„Trotz guter Arbeit unserer Landesregierung ist es mir wichtig, folgende Kernthemen stärker zu berücksichtigen:
– Im Bereich Bildung müssen wir die Willigen fördern und die Unwilligen fordern. Schulen dürfen bei der Erziehung unserer Kinder nicht alleine gelassen werden. Die Einbindung aller Eltern sollte eine Selbstverständlichkeit aber auch Pflicht sein.
– Ich stehe für eine humanitäre Asyl- und Integrationspolitik, bin aber gegen die jahrelange akzeptierte Toleranz der Intoleranz von Zuwanderern, die Integration verweigern und unsere Wertvorstellungen von Demokratie, Freiheit und Recht nicht akzeptieren.
– Innere Sicherheit bedeutet für mich unter anderem : Mehr Prävention im Rahmen von Video- und Internet Beobachtung , stärkere Polizeipräsenz sowie eine konsequentere Abschiebung abgelehnter Asylbewerber und Straftäter.
– Der Mittelstand ist der Motor unseres Landes. Dieser muss stärker unterstützt werden mit: Standortförderung, Abbau von bedeutungslosen Vorschriften, erträglicher Besteuerung sowie Förderung der betrieblichen Berufsausbildung (Facharbeiter, Meister und Duales Studium).
– In Frankfurt muss, trotz einer wachstumsorientierten Wohnungspolitik, die Lebensqualität weiter erhalten und verbessert werden.
Die Delegierten der CDU-Stadtbezirksverbände werden im Januar 2018 im Rahmen einer Wahlkreisdelegiertenversammlung demokratisch über meine Landtagskandidatur im Wahlkreis 35 entscheiden.

Für den Vorstand Alexander Zollmann